Resonanzen

Resonanzen

Das Festival Alter Musik präsentiert von 18. bis 26. Jänner "Querköpfe" - kreative Störenfriede des Musikbetriebs vom Mittelalter bis zum Barock. Dazu gehört Minnesänger Oswald von Wolkenstein ebenso wie der legendäre Doppelmörder Gesualdo oder Madrigalkomponist Costanzo Festa.

Mit dem Werk eines begabten Wirrkopfes eröffnet das Festival: "Adriano in Siria" von Francesco Maria Veracini. Seine Zeitgenossen nannten ihn entsprechend "Capo pazzo". Das profunde italienische Barockensemble Europa Galante spielt eine konzertante Fassung des nicht vollständig erhaltenen Dramma per musica, das auf einer Vorlage Metastasios basiert (18.1.).

Ein gern gesehener Gast der Resonanzen ist der große amerikanische Lautenmeister Hopkinson Smith, der sich auf Solomusik für alte Zupfinstrumente spezialisiert hat. Diesmal spielt er Suiten von Johann Sebastian Bach auf der Theorbe, einer wohlklingenden Basslaute. Er nennt sein Konzert "Hoppy plays Bach" (19.1.).

Vor 400 Jahren starb der italienische Komponist, Fürst Carlo Gesualdo von Venosa. Er gilt als Meister einer extremen Chromatik und hielt stur an der mittelalterlichen Polyphonie fest. Seine grandiosen Madrigale beschwören größte Liebesnot. Davon konnte der eigenwillige Süditaliener allerdings ein Lied singen, nachdem er seine Frau und ihren Liebhaber ermordet hatte. Das Ensemble Arte Musica bringt Gesualdos 5. Madrigalbuch zum Besten (22.2.).

Bach hat schon viele Musiker inspiriert - bis in die Gegenwart. Jazzpianist Èdouard Ferlet gehört dazu und darf wohl als zeitgenössischer Querkopf gesehen werden. In "Think Bach" spielt er mit motivischen Versatzstücken und harmonischen Gerüsten seines Vorbilds (23.1.). Renaissance-Komponist Costanzo Festa war ein manischer Kontrapunktiker, der seine insistierende A capella-Musik für zwei bis elf Stimmen schrieb. Capella de la Torre präsentieren sein Werk im Konzert "Obsession" in instrumentierter Fassung (24.1.).

Der gefeierte Minnesänger Oswald von Wolkenstein war auch ein rauflustiger Draufgänger.  "Ossi, der Querkopf" ist eine Spurensuche des Ensemble Unicorn (25.1.). Zum Abschluss der Resonanzen geht es "Zurück in die Zukunft" mit dem Concerto Copenhagen. Mit im Programm ist ein unerwartet anders klingendes Werk von G.P.Telemann, das musikalisch bereits in die Vorklassik weist (26.1.).

Wie immer flankieren eine Ausstellung "Historischer Instrumentenbau" (18. und 19.1.) und eine Resonanzen-Lounge (20.-26.1. ab 18 Uhr, Berio-Saal) das Festival.

18.-26.1.2014
Wiener Konzerthaus, www.konzerthaus.at

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