Biedermeier

Biedermeier im Haus Liechtenstein

Liechtenstein Museum

Ausgehend vom Jahr 1815 zeigt die Ausstellung "Biedermeier im Haus Liechtenstein" Werke aus den Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein bis hin zu den ersten Ausläufern dieser Epoche.

Im Zusammenhang mit dieser Ausstellung, die sich vor allem der Schlichtheit des österreichischen Biedermeier widmet, werden wesentliche Neuankäufe der letzten Zeit gezeigt, die noch nie zuvor öffentlich präsentiert wurden. Werke von Waldmüller oder Fendi sind dort ebenso erstmals zu sehen wie die berühmte Porzellansammlung Bloch-Bauer, die nach ihrer Restituierung an die Eigentümer in Kanada von den Fürstlichen Sammlungen vor kurzem in ihren wesentlichen Teilen erworben werden konnte. Diese Manufaktur Sorgenthal, die ohne jeden Bruch vom Klassizismus ins Biedermeier überführt, setzt mit ihrem "Design", ihrer Farbigkeit und dem Witz des Dekors Akzente, die die Moderne des frühen 20. Jahrhunderts und deren Purismus beeindruckten. Eine ebenfalls aus dem Besitz der Familie Bloch-Bauer erworbene Schatulle würde auch heute noch jedem Überlebenskit zur Ehre gereichen. Alles, was Bieder-Mann oder -Frau benötigten, ist darin enthalten: Vom Manikürzeug über ein Set von Nähnadeln bis zu den feinsten englischen Aquarellfarben birgt das kostbare Holzgehäuse mit polierten Stahleinlagen einfach alles, was dem Reisenden der Zeit offensichtlich unentbehrlich gewesen ist und beleuchtet somit eine wesentliche Facette dieser Zeit.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung setzen Aquarelle, die die stille und beschauliche Seite des Biedermeier beleuchten. Man ging hinaus in die Landschaft und skizzierte dort die großen Monumente, wie auch die bescheidene Welt der kleinen Dinge, auf die man erstmals intensiv seinen Blick lenkte. Waldmüller reiste nach Sizilien, um dort im Freien zu malen und das Licht des Südens einzufangen. Immer wieder ließ man die Stammburg der Familie, die Ruine Liechtenstein, die man kurz davor wieder zurück erwerben konnte, als stolzes Monument seiner eigenen Geschichte und als Sinnbild des Überlebenswillens in schlechten Zeiten, von den besten Künstlern der Zeit festhalten.

30. März – 20. August 2007 (Damenappartements) Liechtenstein Museum GmbH
Fürstengasse 1, 1090 WienTelefon +43 (1) 319 57 67-0, Telefax +43 (1) 319 57 67-20
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.liechtensteinmuseum.at

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