Makart

Makart: Superstar der Ringstraßenzeit

Hans Makart war eine Ausnahmeerscheinung im Wien des 19. Jahrhunderts: Er war Maler, Designer, Gestalter, kurzum ein Universalkünstler, dem ab Juni zwei Ausstellungen in Wien gewidmet sind.

Das Wien Museum im Künstlerhaus und das Untere Belvedere geben Einblick in Makarts Schaffen und Zeit. Der Name Hans Makart (1840-1884) steht heute nicht nur für riesige Leinwände in effektvoller Malerei, sondern auch für exzessiven Starkult und den Glanz einer ganzen Epoche - die Makart-Zeit. Über die Malerei hinaus nahm Makart als universeller Gestalter Einfluss auf Oper und Theater, Wohnkultur und Kleidungsstil. In den 1870er-Jahren löste er in Wien eine Mode aus - vom Makart-Rot über den Makart-Hut bis zum Makart-Dekolleté gab es alles. Als Universalkünstler prägte er die Ringstraßenzeit wie kein anderer. Selbst Kaiser Franz Joseph war von ihm begeistert und bat ihn, den Festzug anlässlich seiner Silbernen Hochzeit mit Kaiserin Elisabeth am 27. April 1879 auszurichten: 27 Festwagen, 14.000 Teilnehmer und 300.000 Schaulustige waren dabei.

Deshalb widmet sich auch ein zentraler Raum der Ausstellung "Makart. Ein Künstler regiert die Stadt" im Wien Museum/Künstlerhaus dieser Parade, in dem Originalexponate des Festzuges gezeigt werden. Weiters zu sehen: Makarts Atelier, zahlreiche Gemälde (erstmals seit 1883 wieder vereint in Wien zu sehen: der Bilderzyklus "Ring des Nibelungen"), Ölskizzen, Zeichnungen, Kostüme, Fotos, Interieurs und Mode.

Rund 85 Werke Hans Makarts zeigt die Schau "Makart. Maler der Sinne" im Unteren Belvedere. Allen voran das Monumentalgemälde "Venedig huldigt Caterina Cornaro", das mit seiner Breite von zehn Metern beeindruckt. Maßstabsgetreu rekonstruiert wurde das "Dumba Zimmer", das Arbeitszimmer des Mäzens Nikolaus Dumba, das zu Makarts Zeit kultureller Treffpunkt Wiens war. Makarts Reflexionen zur Architektur werden in monumentalen Architekturphantasien präsentiert. Auch seine Bezüge zu Eugène Delacroix werden thematisiert. Makarts Entwurf für das Deckengemälde im Kunsthistorischen Museum lehnte sich an Delacroix' Ideen für jenes im Louvre an.

9.6.-16.10.2011 Künstlerhaus
 www.k-haus.at

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