Wien Paris

Zwischen Wien und Paris – Französische und österreichische Moderne im Belvedere

Der rege künstlerische Austausch zwischen Wien und Paris von 1880 bis 1960 wird in der Ausstellung „Wien – Paris. Van Gogh, Cézanne und Österreichs Moderne“ im Belvedere veranschaulicht. 250 Meisterwerke von Cézanne, Van Gogh, Rodin, Gauguin, Léger und Picasso werden Klimt, Kokoschka, Boeckl und Hundertwasser entgegen gesetzt.

Als Wiege der Kunst der Moderne galt Frankreich bereits vor 1900 als wichtigstes Reiseziel für Künstler aus aller Welt. Junge österreichische Maler wie Herbert Boeckl, Oskar Kokoschka, Carl Moll und Albert Paris Gütersloh reisten nach Paris, um französische Avantgardekunst aus erster Hand kennen zu lernen.

Die Beziehung von Wien und Paris stellte sich jedoch vielfältiger dar: 1883 wurde die österreichische Künstlerin Tina Blau eingeladen, ihre Werke im Pariser Salon auszustellen und malte vor Ort impressionistische Landschaftsbilder. Im Rahmen der „Exposition universelle“ wurde 1900 in Paris österreichische Kunst präsentiert. Ab 1903 zeigte die Wiener Secession in regelmäßigen Abständen die neuesten Strömungen aus Frankreich und stellte sie den österreichischen gegenüber. So entstand eine dynamische, gegenseitige Beeinflussung. Rodins Zeichnungen und Skulpturen, die bereits 1909 bei der Wiener Kunstschau präsentiert wurden sowie Werke Picassos, die 1925 erstmals in Wien im heutigen Museum für angewandte Kunst ausgestellt waren, sind im Belvedere zu sehen.

Auch Architekten aus Wien und Paris pflegten einen engen Kontakt. Josef Hoffmann entwarf den Pavillon für die internationale Ausstellung für moderne dekorative und industrielle Kunst von 1925, Oswald Haerdtl plante den Pavillon der Pariser Weltausstellung von 1937 und Adolf Loos, der von 1924-1929 in Paris lebte, entwarf zahlreiche Villen und Wohnungen für Künstler, den Dichter Tristan Tzara und auf den Champs-Elysées ein Geschäft für den Nobelschneider Knize aus Wien.

Belvedere, 3.10.2007–13.1.2008
täglich 10–18 Uhr
www.belvedere.at

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