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SEPTEMBER 2020

„Wir haben lauter NEGATIVE Befunde!“

„Wir haben lauter NEGATIVE Befunde!“

Bei den Schulnoten haben wir uns immer über POSITIVE Benotungen gefreut! JETZT freuen wir uns GANZ BESONDERS über NEGATIVE Befunde!

Fast ALLE unseres Hotel AUSTRIA-Teams haben sich auf Covid-19 testen lassen: und wir sind ALLE NEGATIV!!

Welche FREUDE für UNS  -  und natürlich auch für UNSERE GÄSTE!!
In Ihrem Hotel AUSTRIA sind Sie „CORONA“-SICHER! 

„SORGENFREI - IHR LIEBLINGS-ZIMMER BUCHEN!“

Buchen Sie Ihr WUNSCH- oder Ihr LIEBLINGSZIMMER unverbindlich zu Ihrem WUNSCH-TERMIN  -  und stornieren Sie Ihren Aufenthalt gegebenenfalls ohne jegliche Kosten bis am Tag vor Ihrer Anreise (18 Uhr). Da uns das Wohlbefinden unserer Gäste wie auch unserer MitarbeiterInnen ganz besonders am Herzen liegt!

Sollten Sie sich vor Ihrem Urlaubsantritt gesundheitlich nicht wohl fühlen, ersuchen wir Sie, unbedingt von diesem Angebot Gebrauch zu machen office@hotelaustria-wien.at und unser Rezeptionsteam erledigt Ihre Absage oder UMBUCHUNG schnell und unbürokratisch für Sie.

 

„Und immer wieder SPORTLICH- & vor allem GENUSS-Radeln…!“

September ist DAS ideale RADFAHR-MONAT! Unsere Fahrräder sind FRISCH AUFGEPUMPT und erwarten unsere BIKE-BEGEISTERTEN Gäste mit einer EXTRA Flasche Mineralwasser, einem ENERGIE-MÜSLIRIEGEL, FAHRRAD-HELM, RADKARTE und den PERSÖNLICHSTEN Radweg-Infos FÜR und IN Wien!
Eine versperrte Abstellmöglichkeit Ihrer Bikes gibt es bei uns natürlich auch.

 „CITY-DURCHFAHRT“
    (vorbei an Stephansdom, Graben, Wiener Staatsoper…!)

    „RING-RUND“
    (sämtliche Sehenswürdigkeiten an der Ringstraße…!)

    „DONAURADWEG“
    (von der City bis zum Nationalpark Donau-Auen/Lobau…!)

    „WIENTAL-RADWEG“
    (vom Naschmarkt bis zum Schloss Schönbrunn, und 
    vielleicht weiter …!)

Für unsere KULTUR-BEGEISTERTEN Gäste gibt es gleich unsere aktuellen VERANSTALTUNGSTIPPS!

„Aktuelle VERANSTALTUNGEN in Wien im September 2020“

Sie interessieren sich für Musik, Theater, Oper, Museen oder Ausstellungen?
Wir informieren Sie sehr gerne über alle Termine und verraten Ihnen vielleicht auch noch ein paar Geheimnisse dazu ….

 

Die Sammlung Hahnloser

Von Cézanne über Matisse bis Van Gogh: Die Albertina zeigt mit der Sammlung Hahnloser ab Ende August eine der bedeutendsten Privatsammlungen der französischen Moderne.

Unbestritten, es gibt ihn. Den richtigen Riecher. Und den hat das Sammlerpaar Arthur Hahnloser (1870-1936) und Hedy Hahnloser-Bühler (1872-1952) eindrucksvoll bewiesen. Begonnen hat alles in der Villa Flora in Winterthur (Schweiz). 1898 bezog das junge Ehepaar ihr neues Heim und startete sogleich auch ihre Sammlung. Ihre Reisen führten sie immer wieder nach Paris oder Südfrankreich. Dort angekommen, besuchten sie Galerien oder statteten gleich den Künstlern direkt einen Besuch im Atelier ab. Durch die enge Verbindung der Schweizer Kunstliebhaber mit ihren Künstlerfreunden entstand in den Jahren zwischen 1907 bis 1936 eine der umfassendsten Privatsammlungen der französischen Moderne. Zu ihren Freunden zählten große Namen wie Pierre Bonnard, Henri Matisse, Félix Vallotton und Ferdinand Hodler. Als regelrechte Trendsetter und Vorreiter könnte man die Hahnlosers bezeichnen. So begannen sie als eine der ersten Sammler in der Blütezeit der Avantgarde ihren Blick nach Frankreich zu richten. Und legten damit den Grundstein für ihre 500 Gemälde, Papierarbeiten und Plastiken umfassende Sammlung.

Arthur und Hedy Hahnloser haben das Sammeln von Kunst immer als sinnstiftende Lebensaufgabe betrachtet. Und so wurde die Villa Flora mit den Jahren immer mehr zum Gesamtkunstwerk. Darum war es ihnen auch wichtig, ihr Umfeld in ihre Kunsttätigkeit miteinzubeziehen. Sie motivierten Verwandte und Freunde, ihre bevorzugten Künstler zu kaufen oder verhalfen eben diesen Künstlern durch Schenkungen an andere private Sammler oder Kunstmuseen zu Bekanntheit. Das so genannte "Prinzip Hahnloser" hat die Schweizer Museumssammlungen und ihre Ankaufspolitik nachhaltig enorm bereichert.

Die Albertina zeigt nun ein Kondensat aus den 80 wichtigsten und schönsten Werken der ursprünglich 500 Arbeiten der Sammlung Hahnloser. Im Verlauf ihrer Sammeltätigkeit wurden auch große Werke von Pierre-Auguste Renoir, Vincent Van Gogh, Paul Cézanne oder Henri Toulouse-Lautrec ergänzt. Um nur zwei prominente Arbeiten zu nennen: Van Goghs Nachtcafé in Arles oder auch Vallottons Die Weiße und die Schwarze. Die in der Ausstellung gezeigten Kunstwerke aus der Sammlung Hahnloser werden außerdem mit 20 Werken aus der hauseigenen Sammlung Batliner in Dialog gebracht.

Van Gogh, Cézanne, Matisse. Die Sammlung Hahnloser. 
27.8.-15.11.2020
www.albertina.at

Wo unangepasst zusammenpasst

Sie galten als so genannte "misfits", die Außenseiter der Pop, Minimal und Conceptual Art. Im mumok finden sich die mittlerweile weltberühmten Sonderlinge zu einer ganz besonderen Ausstellung zusammen.

Das mumok widmet Andy Warhol 2020 eine Ausstellungstrilogie, die sein Schaffen in einem umfassenden kunsthistorischen Kontext präsentiert. Gestartet wird mit der Schau "Misfitting together", hier stehen serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art im Fokus. Titelgebend war passenderweise ein Zitat von Warhol selbst, in dem er sich und seine Künstlerkollegen der "Factory" als Sonderlinge bezeichnet, die jedoch auf sonderbare Art und Weise am Ende doch ziemlich gut zusammenpassten.

Knapp 40 Jahre nach seiner letzten großen Ausstellung im mumok (1981) wird das Werk des Ausnahmekünstlers aber nicht nur im Rahmen der Pop Art untersucht. Vielmehr versucht die Ausstellung ein differenziertes Bild der damaligen Zeit zu zeichnen, indem auch Arbeiten der Minimal und Conceptual Art mit Warhols Bildern in Bezug gesetzt werden. Dabei liest sich die Liste der Künstler wie das Who is Who der damaligen Pop Art Szene: Claes Oldenburg, Sol Lewitt oder Roy Lichtenstein findet man hier ebenso wie Hanne Darboven, Friederike Pezold oder Larry Poons.

Doch der eigentliche Hauptdarsteller der Ausstellung ist das Konzept. Denn hier geht es speziell darum, dass die serielle Ordnung als Bindeglied für die drei Kunstströmungen dient. Der amerikanische Konzeptkünstler Mel Bochner hat die Serialität nicht als formalisierte Spielerei verstanden, sondern sieht sie als eigene Methode, mehr noch als künstlerische Strategie. Dabei unterscheidet er, ob die Werke einer modularen oder seriellen Idee folgen: Modulare Werke basieren auf der Wiederholung einer standardisierten Einheit, die ihre Grundform nicht verändert, und somit einen zeitlichen Moment abbildet (z.B. Robert Indiana, Love Rising / Black and White Love (For Martin Luther King), 1968), während serielle Werke einer logischen Abfolge gehorchen, und damit einen zeitlichen Verlauf darstellen (z. B. Sol LeWitt, Form Derived from a Cube, 1986). Beide Ansätze lassen sich in allen drei Richtungen wiederfinden und werden in der Ausstellung einander gegenübergestellt.

Übrigens: Die Warhol-Trilogie wird am 25. September 2020 komplettiert. Dann eröffnen auch die beiden anderen Ausstellungen "ANDY WARHOL EXHIBITS a glittering alternative" und "DEFROSTING THE ICEBOX".

Serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art, 1.7.2020 - 6.1.2021
www.mumok.at
 

Vom Streben nach Glück und gutem Leben

Autos sind Klimakiller, Nahrungsmittel werden knapp und der Frieden steht in weiten Teilen der Welt immer wieder auf der Kippe. Grund genug für die Kunsthalle Wien, diesen aktuellen Themen eine Ausstellung zu widmen.

Unsere Welt ist im Wandel und mit ihr unsere Werte. Die Ausstellung "... von Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden" in der Kunsthalle Wien setzt sich mit den Strukturen des Kapitalismus und den Verbindungen von Politik, Konsum, Mode und Macht auseinander. Die Schau soll aber weder zur Verzweiflung raten noch eine schwarzseherische Kritik aller Übel der Welt ausbreiten. Vielmehr versuchen die ausstellenden Künstler, mit ihren Werken Alternativen zur aktuellen Lage aufzuzeigen - darunter eine ökologisch nachhaltige Weltwirtschaft, in der nicht Profite, sondern menschliche Bedürfnisse entscheidend sind.

Zu sehen sind mehr als 30 ambitionierte Werke namhafter Künstler wie Zach Blas, Selma Selman, Andreas Siekmann, Daniel Spoerri und Marlene Streeruwitz. Mit dabei ist auch die deutsch-japanische Künstlerin Hito Steyerl, die mit ihrer Arbeit "Mission Accomplished: Belanciege" die politischen und kulturellen Veränderungen in Europa 30 Jahre nach dem Berliner Mauerfall am Beispiel der Luxusmarke Balenciaga veranschaulicht. Die Selbstverwaltung kurdischer Frauen im Widerstand thematisiert die Amerikanerin Marwa Arsanios in ihrem Film "Who is afraid of ideology?". Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist das Werk "Triple chaser" der Forschungsgruppe Forensic Architecture, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kriegs- und Folterschauplätze zu rekonstruieren.

Das neue Leitungstrio der Kunsthalle Wien, Ivet Curlin, Sabina Sabolovic und Natasa Ilic, sind mit ihrer ersten Ausstellung am Puls der Zeit. Der Titel ihrer Schau basiert auf dem 2003 veröffentlichten Buch des libanesischen Künstler Bilal Khbeiz "Globalization and the Manufacture of Transient Events". Darin brachte Khbeiz die Vorstellung eines guten Lebens mit Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden in Verbindung, was für viele Menschen auf der Erde auch heute noch unerreichbar ist. Jetzt, fast zwei Jahrzehnte später, lässt der Klimawandel diese Werte noch weiter in die Ferne rücken ...

... von Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden 
8.3.- 4.10.2020
www.kunsthallewien.at
 

Wiener Festwochen reframed

Die Wiener Festwochen finden 2020 doch noch statt: Ab dem 26. August präsentieren sie einen Monat lang live und in Farbe ausgewählte Werke von Altmeistern und Newcomern.

Während die meisten der ursprünglich geplanten Aufführungen der diesjährigen Wiener Festwochen Corona-bedingt auf 2021 verschoben wurden, gelang es doch noch, über ein Dutzend ausgewählte musikalische, choreografische und theatrale Stücke schon 2020 zu präsentieren.

Zu sehen sind unter anderem Anne Teresa De Keersmaekers Weltpremiere von "Die Goldberg Variationen", "Farm Fatale" des französischen Künstlers Philippe Quesne, Marlene Monteiro Freitas‘ "Mal – Embriaguez Divina" und Boris Nikitins "24 Bilder pro Sekunde".

Musik gibt es in Form zweier Konzertabende zu erleben: Ensemble Modern präsentiert Bernhard Ganders "Oozing Earth"; die Metalgroup Gravetemple vervollständigt den Abend.

Die Videoinstallation "No Man II" des bildenden Künstlers Ho Tzu Nyen ist ein geisterhafter Chor aus Menschen, Tieren, Hybriden und Cyborgs – zu sehen in der Kärntnertorpassage am Karlsplatz. Eine präzise Verbindung von Ballett und Breakdance verspricht "A Quiet Evening of Dance" des Choreografen William Forsythe, der darin alte und neue Stücke zu einem virtuosen Abend verbindet.

Mit insgesamt 15 Produktionen bespielen die Festwochen neben der Halle E+G im MuseumsQuartier den Beethovenplatz, die Kärntnertorpassage am Karlsplatz sowie das USUS am Wasser.

Wiener Festwochen 2020, 26.8.-26.9.2020, 
diverse Spielstätten
Programm, Info, Tickets: www.festwochen.at

Alles in allem ein perfekter Aufenthalt, besser geht es nicht. Komme jederzeit gerne wieder.

12.Jänner/ tripadvisor.at

HOTEL AUSTRIA WIEN

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