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Anton Kolig im Leopold Museum

Die erste umfassende Retrospektive seit 50 Jahren widmet sich dem österreichischen Maler.

Anton Kolig (1886-1950) war Weggefährte Gustav Klimts, Egon Schieles und Oskar Kokoschkas und einer der wichtigsten Vertreter der österreichischen Avantgarde vor 1914. Das Leopold Museum besitzt über 20 Gemälde Koligs und hat für die Ausstellung weitere 40 Gemälde und 50 Arbeiten auf Papier zusammengetragen. Koligs Werk ist vielschichtig: Porträts, Stillleben und Allegorien gehören ebenso dazu wie Jünglingsakte und Wandmalereien. Anfangs waren seine Arbeiten von einem malerischen und dynamischen Expressionismus geprägt, der seinen Ausgangspunkt in der Kunst Paul Cézannes nahm. In den 1920ern und 1930ern betonte er vor allem zeichnerische und plastische Formen. In seinen späten Jahren rückte Kolig die Kraft der Farben ins Zentrum seines Schaffens.

Kolig studierte mit Kokoschka an der Kunstgewerbeschule in Wien. Ab 1910 war er Mitglied der von Egon Schiele initiierten Neukunstgruppe. Im Zweiten Weltkrieg wurden Werke Koligs von den Nazis zerstört. Viele seiner Arbeiten sind bis heute verschollen. Das Leopold Museum hat nach langer Zeit wieder alle wichtigen von Anton Kolig versammelt.

Anton Kolig - 22.9.2017-8.1.2018
www.leopoldmuseum.org

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